Entscheidung zur Leibniz School of Education

Am Mittwoch wurde in der Senatssitzung ein Grundlagenpapier für die Leibniz School of Education verabschiedet.

Die beiden studentischen Senator*innen haben sich bei der Abstimmung enthalten, da zu viele Fragen ungeklärt blieben und das Verfahren sehr unglücklich gelaufen war. Auch in dieser Sitzung wurden viele Punkte nicht angesprochen. So gab es einige Voraussetzungen aus dem Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät, die durch deren Dekan nicht vorgebracht und somit auch nicht diskutiert wurden. So sprach dieser von einer Entscheidung zur konstruktiven Mitarbeit seiner Fakultät.

Zu unseren Enthaltungen haben wir ein Votum abgegeben, um die Kritik der Studierenden auch im Protokoll festzuschreiben.

Votum der studentischen Senator*innen zum Beschluss über „Einrichtung einer Leibniz School of Education“:

Die studentischen Verterter*innen im Senat enthalten sich bei der Abstimmung zur geplanten School of Education.

In Diskussionen innerhalb der Studierendengruppe konnte zu vielen Punkten keine Einigkeit erzielt werden. Die Studierenden stehen dem vorgestellten Konzept kritisch gegenüber und sind sich nicht sicher, ob durch die Einführung einer solchen Struktur die Probleme gelöst werden können, erkennen jedoch die Notwendigkeit einer strukturellen Veränderung an.

Besonders befürchten wir, dass durch den Aufbau einer School of Education kritische Fachwissenschaften langfristig geschwächt werden. Durch diese neue Struktur wird es eine Verschiebung der Lehrinhalte geben, deren Konesquenz wir in diesem Konezpt nicht absehen können. Zudem lehnen wir die Standortkonkurrenz, die durch diese Struktur befeuert wird ab.

Einigkeit besteht jedoch in der Kritik am Verfahren. Während ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung des Konzepts eine gute Diskussion, auch unter Einbeziehung der Studierenden stattfand, waren wir durch die Veröffentlichung unangenehm überrascht. Vor der Vorstellung im Senat war kein Studierender in der Vorbereitungsgruppen involviert. Die nachfolgende Diskussion unter Zeitdruck ist ebenfalls suboptimal gelaufen. Wir hätten uns hier einen langfristigeren und offenen Dialog gewünscht.

Nun sollen zur Ausarbeitung der einzelnen Punkte Arbeitsgruppen eingerichtet werden. Interessierte Studierende können sich gerne bei uns melden. Hier wird es vor allem für die Kritiker*innen wichtig sein, sich einzubringen.

Abschließend wird der Senat dann im nächsten Semester bei der Abstimmung über die Ordnung der geplanten School über deren Gründung entscheiden.

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